Tikal

Flores – 

Um 02:30 begrüßen uns wieder die Einhörner und wir laufen runter zur Lobby. Our driver is right on time. After 2 more stops our group is complete. Zum Glück frägt er noch nach, ob jeder noch 250 GTQ (34.28 USD) dabei hat für Eintritt+Führung. Hmm, das hatte uns niemand gesagt. Der ATM liegt jedoch auf dem Weg. Kurz vor Tikal steigt Luis, unser Guide ein. Ein sehr energiegeladener, spassiger Typ. Am Eingang erzählt er uns über die Tiere im Dschungel, die Pflanzen… uvm. Seinem Verhalten nach könnte er Steve Irwins verschollener Bruder sein – ein Naturbursche eben.

Tikal – 

Route Guatelama Flores Tikal Backpacker Backpacking TravelViele Gefahrenschilder auf dem Weg. Pumas, Schlangen, Ameisenbären, Truthähne… Erstmal nen Irish Cream Coffee. Mit Taschenlampen bewaffnet, laufen wir zu dem Tempelareal (Ich liebe meine neue Fenix-Taschenlampe! Kaum schalte ich sie ein, drehen sich alle vor uns um. Ziemlich klein, aber kommt nem Scheinwerfer nahe ) . 7 verschiedene Stätten gibt es. Wir werden uns auf Tempel #4 den Sonnenaufgang anschauen. An Tempel #1 und den überwucherten #3 vorbei kommen wir an Tempel #2 an. Hier machen wir die Taschenlampen aus und es folgt eine Geschichtsstunde. Um die Uhrzeit kann ich mir leider nur „King Chocolate“ merken. Weiter zu Tempel #2 wachen einige Brüllaffengruppen auf. Der T-Rex Soundeffekt von Jurassic Park? Genau. Das sind die Jungs hier! Über Wurzeln steigend und durch Gebüsch kommen wir an Tempel #4 an. Kräftezehrend. Viele Treppenstufen weiter sind wir an der Spitze der Pyramide. Aber es lohnt sich. Währenddessen hat es schon angefangen zu nieseln. Langsam tauchen Tempel #1, #5 und #2 aus den Nebelschwaden auf… und verschwinden wieder darin. Man kann erahnen, wo sich die Sonne befindet. Leichter Regen setzt ein. Schade. Aber es ist immer noch eine intensive Atmosphäre. „Tikal“ bedeutet „Place of sound / echo“ – und das trifft den Nagel auf den Kopf. Die absolute Stille in der Nacht füllt sich mit Vogellauten. Vereinzelt einige Brüllaffenlaute. Ich denke mal, George Lucas hatte ein Händchen dafür, als er den Ort für Episode IV für den Rebellenstützpunkt ausgesucht hat.

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Die Tempel sind untereinander so aufgebaut, dass sie in Symmetrie zueinander stehen. Verschiedene astronomische Ereignisse hatten auch Einfluss auf die Position zueinander. Die Stellung der Pyramiden begünstigt den Echoeffekt. Ein Klatschen wird 3fach zurückgeworfen, dass man das Echo als Quaken vernimmt. Langsam steigen wir von Tempel #4 runter und bewegen uns zu Tempel #5. Unterwegs machen wir halt an einem Termitenstock. Luis schlappt sich einige und ermuntert die Gruppe ihm gleichzutun. „Tastes like carrots“ – einige probieren es. Die Bestätigung der Gruppe langt mir, ich hab beschlossen heute keine Karotten zu mögen. Inzwischen regnet es doch ziemlich, und es wird glitschig. Wir steigen auf Tempel #5. Tolle Aussicht. Aber hinauf ist es einfacher als hinunter. Meine Höhenangst ist inzwischen auch wach und sagt „Hallo“. Da der Parkwächter nicht da ist, können wir zum eigentlich gesperrten Tempel #1 hoch. Tolle Aussicht, ja – dumm, dass es jetzt heftiger regnet. Alles wird glitschig. Dank lieben zureden von Verena schaff ich es wieder runter. Aber selbst die Erde unter den Füssen ist nicht sicher – auf den Weg zu Tempel #2 rutsche ich recht schlimm aus. Das mag mein linker großer Zeh gar nicht. Scheisse, verdammt. Ich beisse die Zähne zusammen und humpelnd geht es weiter – ich glaub meine Schuhe sind nichts für rutschigen Boden. Trotzdem steigen wir noch auf Tempel #2 auf, entdecken ein Tarantelnest und besuchen die Necropolis und die Acropolis. Am Sonnentempel zeigt uns Luis nochmals den Echoeffekt durch die 4 Bauten. Wir steigen auch auf dem hoch. Immerhin ist es trocken und wir werden mit Sicht auf Spidermonkeys auf dem Baum gegenüber belohnt.

Nach dem Runtersteigen gehen wir was im nahegelegenen Restaurant essen. Jeder scheint recht fertig zu sein. Wir reden ein wenig mit ner 3er-Gruppe aus Schottland über Reiserouten. Sie reisen in umgekehrter Richtung. Als wir über das Tauchen in Caye Caulker und die Manatees reden (Süß, pummelig, unbeholfen und sehr kurzsichtig) fällt der Vergleich zu Pandas. „Manatees are the pandas of the sea“. Übervoller Magen und es ist fast 11. Wir warten auf den Bus. Leider fängt es wieder an zu regnen. Naja, nun isses zu spät uns wieder ins Restaurant zu setzen, außerdem ist das kühlend. Luis kommt auch hinzu, und der Bus biegt um die Ecke. Irgendwie bin ich nun hellwach, während fast jeder müde ist – mehr als die Hälfte schläft auf der Rückfahrt.

Flores – 

Wir kommen in Flores an und duschen erstmal. Mein Zeh ist blau-lila angelaufen und lässt sich nicht mehr bewegen. Mist . Immerhin aber kein Bruch. Verena braucht bissel Schlaf, also laufe ich kurz durch Flores – jetzt ist es sonnig. Wieder im Hotel gibts nen Powernap für mich. So – einmal wieder die Insel erkunden – jetzt zu zweit. Bissel was einkaufen und zu unserem Restaurant um die Ecke. Wie gewohnt lecker. Am Hotel machen wir bissel Lightpainting und es geht ins Bett.

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  1. Mario

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Tikal

von Mario Lesedauer: 3 min
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