Palenque

Palenque – 

Eigentlich wollen wir zur Strasse laufen und mit dem Colectivo zum historischen Palenque weiter, aber an einigen ausgebüchsten Kühen neben einer Palme fährt ein weißer Pickup aus einer Ranch-Ausfahrt. Und schon haben wir dank Adriana, der Eigentümerin der Ranch, eine Mitfahrgegenheit. Bis zum historischen Palenque quatschen wir ein wenig. Nach Palenque umzuziehen war Einfall ihres Mannes, sie mochte das nicht so ruhige Cancun lieber. Gute Entscheidung ihres Mannes, find ich aber – ich stelle mir auf Cancun Ballermann-Atmosphäre vor.

Am Eingang vom historischen Teil nehmen wir den Rest der Strecke den Colectivo und werden vor dem Eingang schon von zig (möchtegern) Guides belagert. Am offiziellen Stand sehen die Preise so aus: 1000 MXN (56.27 USD) für eine Führung im Hauptteil der Stadt (1.5h), 2000 MXN (112.55 USD) für den Dschungelpart dazu (2,5h). Thanks, but no thanks.

Wir haben Tikal gesehen und wissen, dass das nicht so schnell geht. Bewahrheitet sich auch: 4h springen wir dort rum – gemütliches Tempo und nur der Hauptpart, und trotz der recht frühren Uhrzeit ist es nicht leer. Währenddessen sind wir den Dänen wieder begegnet . Gleich 2 Mal – beim 2ten mal wieder beim Essen. Naja – Nachos mit Erdnussbutter und Cracker mit Nutella…wieder. „You have to stop skipping breakfast!“ wird mit erhobenen Zeigefinger gesagt!

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Palenque scheint ein Ziel für Rollkoffertouries zu sein. Leider herdenweise – erst schallte es von allen Seiten in Russisch – dann Deutsch (sie sind überall!) Und später sogar Griechisch. Das ist das erste Mal, dass ich eine große griechische Reisegruppe sehe… Genug Kultur am Morgen. Zurück zum Hotel und ab innen Pool. Wir treffen Babette, eine Niederländerin, welche im Hotel einen Job über „workaway“ hat. Ansich, extrem relaxed, meint sie: „Freie Unterkunft und Essen, bissel Cash, und das für bissel Helfen und mit den Leuten mal Englisch reden“ – klingt ziemlich gut. Ich hab sie sehr oft nur in der Hängematte liegen sehen. Das hätte ich damals vielleicht auch zwischen Gymnasium und Uni machen sollen.

Zu Abend gehen wir zuerst zur dortigen Mall (Die Produktauswahl fasziniert mich bei solchen Riesenmalls immer wieder. Extrem viel Süßkram! ) und dann zum Restaurant gegenüber des „Maya“ (Meerjungfrau Arielles Fischfreund ist dort Maskottchen). Somit haben wir sogar den Weg von der Mall zur Hotelzone („save-zone“ von uns getauft) in der Innenstadt überlebt. Sehr mutig von uns ! Meiner Erfahrung nach wird man mit bissel „common sense“ nie überfallen. Ausserdem – trotz der Armut Palenques, wie berichtet wird, sind die ärmsten Leute meiner Erfahrung nach, die freundlichsten und großzügigsten. Als wir die Karte studieren, kommt das dänische Pärchen um die Ecke, „You should eat here, the octopus is great“. Nach Meeresgetier war mir heute nicht, aber das Essen war trotzdem sehr gut dort. * Wieder bei Colombre, ein wenig Lightpainting am Pool.

*Außerdem hab ich die beste Pina Colada ever dort getrunken – das war nicht mit Milchsahne oder Cocosmilch… Cocos-sahne?

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Palenque

von Mario Lesedauer: 2 min
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